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... denn sie wissen nicht, was sie tun ...(Lk 23,33-46)

Fassungslosigkeit macht sich breit über eine Politik, die vorgibt, Gutes für die Bürger zu tun, aber die negativen Wirkungen und Folgen ihres Handelns außer Acht läßt. Man hat in diesen Zeiten schon viel erlebt und ertragen an verordneten Maßnahmen, über deren Sinn und Zweck auch in der Wissenschaft Zweifel geäußert werden.
Es wird vermittelt: Die Bürger sind das Problem. Denn sie können es nicht lassen, sich zu treffen, miteinander zu reden, zu leben. Das tun sie schon seit Tausenden von Jahren und immer sind Viren dabei. Ein gesundes Immunsystem kann damit umgehen. Es geht aber nicht um die Gesundheit der Bürger. Es geht um die Gesundheit des Gesundheitssystems, und dieses ist seit Jahren malad. Die Einschränkungen der Freiheiten der Bürger werden unternommen, damit die Krankenhäuser und ihre Intensivstationen nicht überfordert werden. Die Krankheit des Gesundheitssystems heißt Gesundheitspolitik. Es wird seit Jahrzehnten beklagt, dass die Personaldecke in den Kliniken zu knapp und die Bezahlung der Pflegekräfte, entgegen ihrer Bedeutung, mies ist (warum hat der Markt dies nicht reguliert?). Es wird gestrichen und abgebaut ohne Ende. Jetzt wird es knapp, und wer trägt den Schaden? Der Politikwissenschaftler Keith Dowding hat dazu klar Stellung bezogen: It's the government, stupid. Seine These, die er gut belegt: Regierungen geben den Bürgern die Schuld für die Folgen einer Politik, die die Regierungen selbst durchgesetzt haben. Sie machen das Volk für die Regierungspoltik verantwortlich. Wir alle haben den Schwarzen Peter verpasst bekommen.