EINBLICKE UND AUSBLICKE

Komplexität erfordert systemische Kompetenz

Von Einstein stammt das Bonmot, man solle die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher. Er spricht damit die Aufgabe an, in einer komplexen Welt handlungsfähig zu bleiben, indem man 'nützliche Vereinfachungen' vornimmt. Er warnt gleichzeitig mit dem zweiten Teil des Satzes vor 'schrecklichen Vereinfachern' (P. Watzlawick), die mit simplen Weltbildern 'die Wahrheit' hinter der oftmals verwirrenden Vielfalt des Lebens erkannt zu haben glauben.
⇒ weiterlesen

Krisenfeste Systeme

Stellen Sie sich vor, sie wollen nach Teneriffa fliegen. Sie sitzen in der Maschine und blicken auf den blauen Atlantik hinunter, als der Kapitän des Fliegers ankündigt, dass das Computersystem ausgefallen ist und es keinen Ersatz gibt. Man könne nur notlanden - aber ohne einen Notruf absetzen zu können. Sorry. Die Airline habe eben gespart.
Bei schönem Wetter (guten Bedingungen) funktionieren alle gesellschaftlichen Bereiche und Systeme weitgehend gut. Doch wehe, es wird wirklich Winter und/oder ein neues Virus taucht auf. Dann wird deutlich, wieviel in unserer Gesellschaft nur schönwetter-tauglich ist.
⇒ weiterlesen

Über die Nachhaltigkeit von Wissen:
Der Fall COVID-19 und darüber hinaus

Vor Kurzem hielt Christoph Mandl, Kollege und Professor in Wien, zu diesem Thema einen bemerkenswerten Vortrag.
Wer sich den Vortrag anhören und ansehen möchte, folge dem Link in der rechten Spalte. Wer mehr von Prof. Mandl zum Klimawandel und COVID19 sehen und hören möchte, folge dem zweiten link.

Wer mehr als nur die Zahlen des RKI über COVID19 erfahren möchte, schaue sich die Seite Ourworldindata der Universität Oxford an. Insbesondere die Löndervergleiche sind aufschlußreich.